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FAQ

Wird die Mediation über Fair Instance online durchgeführt?

Nein. Die ersten Schritte, die einer Mediation den Weg ebnen – also die Abstimmung mit der Gegenseite über ein Mediationsverfahren und die Suche nach einem geeigneten Mediator – können dank Fair Instance jetzt mit wenigen Klicks im Internet vollzogen werden.
Das Mediationsverfahren selbst findet dann – sofern Sie dem von uns vorgestellten Mediator den Auftrag erteilen – mit Ihnen, der Gegenseite und ihrem Mediator im kleinen Kreis und im klassischen Rahmen statt.

Wie funktioniert das Fair Instance-Verfahren genau?

  1. Sie registrieren sich bei Fair Instance mit wenigen Angaben – und der Gewissheit, dass diese absolut vertraulich behandelt und nicht weitergegeben werden.
  2. Fair Instance erstellt eine Email, um die Gegenseite zu dem Prozess einzuladen. Diese wird erst verschickt, wenn Sie von Ihnen ausdrücklich freigegeben wurde. (Alternativ können Sie mithilfe unseres Kontaktformulars die Gegenseite auch auf dem Postweg dazu einladen, das Fair Instance-Verfahren unverbindlich auszuprobieren.)
  3. Sobald die Gegenseite reagiert und sich ebenfalls registriert, geben beide Parteien ihre Wünsche an den zukünftigen Mediator und einige allgemeine Angaben zu ihrem Konflikt an.
  4. Auf Basis dieser Eingaben werden aus unserem großen Netzwerk die fünf Mediatoren ermittelt, die Ihren und den Wünschen der Gegenseite am besten entsprechen und über die nötige Zeit für Ihren Fall verfügen.
  5. Anschließend wählen Sie und die Gegenseite aus diesen Vorschlägen jeweils ihre drei Favoriten und bewerten diese. Zur einfacheren Beurteilung der Mediatoren können Sie dabei auf deren detaillierte Lebensläufe und Profile zugreifen.
  6. Aus den drei Favoriten jeder Partei wird durch das Fair Instance-Verfahren der Mediator ermittelt, der aus Sicht beider Seiten am besten auf ihre Ansprüche und ihren Konfliktfall passt.
  7. Erst jetzt bekommt der ausgewählte Mediator Ihre Kontaktdaten und kann Sie und die Gegenseite kontaktieren, um die außergerichtliche Einigung in Gang zu setzen. Allen anderen Mediatoren gegenüber bleiben Sie anonym. Bis zum Abschluss eines Vertrages mit Ihrem Mediator können Sie dieses kostenlose Verfahren jederzeit abbrechen.

Was macht Fair Instance mit meinen Daten?

Ihre Daten werden absolut vertraulich behandelt – genau wie Ihr Konflikt. Das bedeutet, dass erst der neutrale Mediator, den Sie und die Gegenseite gemeinsam ausgewählt haben, Ihre Kontaktdaten erhält. Alle Details über Ihren Konfliktfall teilen nur Sie ihm mit. Und auch nur, wenn Sie sich dafür entscheiden, ihn zu beauftragen. Darüber hinaus gibt Fair Instance die Daten oder Details zu Ihrem Konflikt an niemanden weiter.

Warum kann ich keine Profile der bei Fair Instance registrierten Mediatoren sehen?

Fair Instance ist keine Suchmaschine, sondern vermittelt nur Mediatoren, die zu der jeweiligen Situation und den Ansprüchen beider Konfliktparteien gleichermaßen passen. Um im Sinne von Objektivität und Fairness dabei keine einzelnen Personen vorab herauszuheben und damit eventuell die Auswahl zu beeinflussen, sehen die Beteiligten die in Frage kommenden Mediatoren erst dann, wenn es innerhalb des Fair Instance-Verfahrens relevant wird.

Muss ich mich mit der Gegenseite abstimmen, um einen Mediator aussuchen zu können?

Nein. Fair Instance übernimmt den Kontakt mit der Gegenseite und wertet in einem innovativen, wissenschaftlich-zertifizierten Verfahren Ihre Wunschkriterien und die Ihres Konfliktpartners für die Suche nach einem optimalen Mediator aus, ohne dass Sie sich dazu treffen oder abstimmen müssen.

Kann Fair Instance auch von mehr als zwei Parteien genutzt werden?

Ja! Wenn an einem Konflikt (z.B. bei Erbschafts- oder Nachbarschaftsstreitigkeiten oder der Regelung einer Unternehmensnachfolge) mehrere Parteien beteiligt sind, können über Fair Instance alle Beteiligten einen geeigneten Mediator aussuchen. Unser innovatives Matching-Verfahren berücksichtigt dann die Wünsche und Kriterien aller Parteien.
Dabei können alle Beteiligten bis zur Beauftragung eines Mediators auch jederzeit wieder aus dem Fair Instance-Verfahren aussteigen. Solange mindestens zwei Teilnehmer das Verfahren fortführen, wird dieses dadurch nicht beeinträchtigt. Wenn Sie Fair Instance mit mehreren Parteien nutzen wollen, müssen Sie diese einfach nur alle zu dem Verfahren einladen.

Ab wann wird meine Anfrage verbindlich?

Ihre Anfrage ist solange unverbindlich, bis Sie dem Mediator Ihrer Wahl einen schriftlichen Auftrag erteilen. Auch wenn wir für Sie prüfen, wie die Chancen für eine außergerichtliche Einigung überhaupt stehen, verpflichtet Sie das weder zu einem Auftrag noch zu irgendwelchen Kosten – und natürlich auch nicht zu einer außergerichtlichen Einigung.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Der Service von Fair Instance ist für beide Konfliktparteien absolut kostenlos. Lediglich für das im Anschluss daran stattfindende Konfliktlösungsverfahren fallen Honorarkosten für Ihren Mediator an. Sie werden über diese Kosten erst während des Auswahlverfahrens informiert da die Ihnen vorgeschlagenen Mediatoren für ihre Leistung unterschiedliche Stunden- oder Tagessätze verlangen. Auch dies ist natürlich ein Kriterium, das Sie bei Ihrer Auswahl berücksichtigen können. Und wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, wird das Honorar des Mediators in vielen Fällen sogar von dieser übernommen.

Wer bezahlt das Konfliktlösungsverfahren?

Im Sinne von Fairness und der Neutralität des Mediators, teilen sich die beiden Konfliktparteien in der Regel die Kosten eines solchen Verfahrens. In vielen Fällen übernehmen auch Rechtschutzversicherungen diese Kosten.

Wie wird sichergestellt, dass man sich auf einen Mediator einigt?

Das innovative Fair Instance-Verfahren ist so konzipiert, dass es den Parteien mithilfe wissenschaftlich-objektiver Kriterien und einem speziellen Auswahl- und Rankingsystem möglich ist, einen gemeinsamen Favoriten aus den 5 vorgestellten Mediatoren zu ermitteln.

Wie viele Mediatoren werden vorgeschlagen?

Anhand der von Ihnen und der Gegenseite festgelegten objektiven Wunschkriterien werden fünf Mediatoren durch das Fair Instance-Verfahren ermittelt, die auf der Basis der Suchkriterien beider Parteien sowohl die bestmöglichen Qualifikationen und Erfahrungen für Ihren Fall mitbringen als auch die nötige Zeit.

Worin besteht der Vorteil, zusammen mit der Gegenseite einen Mediator auszuwählen?

Stellen Sie sich vor, die Gegenseite sucht den Mediator aus: Würden Sie nicht annehmen, dass dieser möglicherweise voreingenommen ist, die Gegenseite eventuell privat kennt oder schon häufiger von dieser beauftragt wurde? Wenn die Wahl jedoch gemeinsam getroffen wird, fühlt sich niemand übergangen. Und ganz nebenbei bekommen Sie gleich einen Vorgeschmack auf das gute Gefühl, sich mit der Gegenseite in einem ersten Schritt einig zu werden.

Welche Vorteile hat eine außergerichtliche Konfliktlösung gegenüber einem Gerichtsverfahren?

Ein Gerichtsverfahren zieht sich oft sehr lange hin. Der Ausgang ist ungewiss, sicher ist nur, dass nicht beide Parteien gewinnen können. Darüber hinaus sind die Kosten für ein Verfahren meist erheblich höher als bei einer außergerichtlichen Einigung. Auch die Vertraulichkeit eines außergerichtlichen Konfliktlösungsverfahrens kann in einem öffentlichen Prozess nicht gewahrt werden. Demgegenüber steht eine außergerichtliche Konfliktlösung, die die streng vertraulich und in aller Regel zeitsparend und an einem zufrieden stellenden Ergebnis für beide Parteien orientiert ist. Besonders wenn man mit der Gegenseite noch häufiger zu tun haben wird, ist dies ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Wer steht hinter Fair Instance?

Hinter und gleichzeitig an der Spitze der Fair Instance GmbH steht die Rechtsanwältin und Mediatorin Anke Stein als Gesellschafterin. Hinter Fair Instance steht auch ein großes Netzwerk erfahrener Mediatoren. Und mit der Softwareschmiede Bitwerk steht hinter Fair Instance außerdem ein starker Partner, der nicht nur an die Idee von Fair Instance glaubt, sondern diese mit einem außergewöhnlichen Webportal erst möglich gemacht hat.

Was ist, wenn ich die Email-Adresse der Gegenseite nicht kenne oder nicht angeben möchte?

Falls Sie die Email-Adresse Ihres Konfliktpartners nicht kennen oder nicht angeben möchten, können Sie auf Fair Instance hier ein Dokument herunterladen und ausdrucken. Mit diesem Dokument können Sie Ihren Konfliktpartner auf dem Postweg einladen, einen gemeinsamen Lösungsversuch mit Fair Instance zu starten. Oder Sie geben ihm mit diesem Schreiben (das Sie natürlich auch individuell ändern oder ergänzen können) einfach Ihre Kontaktdaten und bitten ihn, bei Interesse die Einigung auf Fair Instance selbst in Gang zu setzen.

Erfährt die Gegenseite, wer anfragt?

Damit ein transparenter und damit erfolgreicher Prozess der Konfliktlösung beginnen kann, muss die Gegenseite wissen, um welchen Konflikt und welche Personen oder welches Unternehmen es dabei geht. Allerdings werden wir nicht ohne Ihre ausdrückliche Freigabe mit der Gegenseite Kontakt aufnehmen. Bis auf diese wenigen Daten, sind alle weiteren Details von Ihrer Seite aber für die Gegenseite nicht einsehbar.

Wer steht hinter Fair Instance?

Hinter und gleichzeitig an der Spitze der Fair Instance GmbH steht die Rechtsanwältin und Mediatorin Anke Stein als Geschäftsführerin, die aber selbstverständlich nicht über das Portal als Mediatorin vermittelt wird. Und mit der Softwareschmiede Bitwerk steht hinter Fair Instance außerdem ein starker Partner, der nicht nur an die Idee von Fair Instance glaubt, sondern diese mit einem außergewöhnlichen Webportal erst möglich gemacht hat.

Wie erfolgt die faire Auswahl eines Mediators?

Beide Konfliktparteien können auf Basis objektiver Kriterien ihre Wünsche an den zukünftigen Mediator festlegen. Auf Basis der gemeinsamen Wunschkriterien ermittelt Fair Instance mit Hilfe eines neutralen, wissenschaftlich-objektiven Verfahrens fünf Mediatoren, die sich nach den Kriterien beider Parteien am besten für diesen Fall eignen. Anschließend können die Konfliktparteien aus dieser Auswahl ihre drei Favoriten bestimmen, aus denen mithilfe eines neutralen Rankings ein gemeinsamer Mediator bestimmt wird.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Als Mediator zahlen Sie, je nach Dauer der Nutzung, eine faire Nutzungsgebühr. Ein großer Teil davon wird von Fair Instance dazu verwendet, das Portal und damit auch unsere Mitglieder, durch Marketing- und PR-Maßnahmen in der Öffentlichkeit weiter bekannt zu machen. Im Erfolgsfall, wenn Sie also selbst durch einen vermittelten Fall eine Honorarzahlung erhalten werden, berechnen wir außerdem eine geringe Erfolgsgebühr.

Was passiert, wenn ich keine Zeit für den Fall habe, der zu meinen Qualifikationen passen würde?

Um dies auszuschließen, können Sie für jeden Fall, für den Sie angefragt werden, angeben, ob Sie diesen übernehmen können und wollen oder nicht. Falls Sie den individuellen Fall ablehnen, entstehen für Sie dadurch keine Nachteile. Konkret bedeutet dies, dass wir Sie auch beim nächsten Mal natürlich wieder anfragen, wenn das Fair Instance-Verfahren Sie als passenden Mediator ermittelt.

Wozu muss ich ein Profil anlegen?

Das Profil dient einerseits dazu, im Rahmen des innovativen Fair Instance-Verfahrens die jeweiligen Übereinstimmungen von Wunschkriterien und Mediatoren zu ermitteln. Andererseits werden die Profile der ausgesuchten fünf Mediatoren an die Konfliktparteien weitergeleitet und bilden die Basis für deren Auswahlranking.

Warum kann ich keine Profile der bei Fair Instance registrierten Mediatoren sehen?

Fair Instance ist keine Suchmaschine, sondern vermittelt nur Mediatoren, die zu der jeweiligen Situation und den Ansprüchen beider Konfliktparteien gleichermaßen passen. Um im Sinne von Objektivität und Fairness dabei keine einzelnen Personen vorab herauszuheben und damit eventuell die Auswahl zu beeinflussen, sehen die Beteiligten die in Frage kommenden Mediatoren erst dann, wenn es innerhalb des Fair Instance-Verfahrens relevant wird.